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Schon als Kind habe ich wahrgenommen, wie unterschiedlich Menschen miteinander in Kontakt treten und dass da "was" ist zwischen Menschen. Ich habe gespürt, wie wohltuend Begegnungen mit Menschen sind, die ehrlich, zugewandt und präsent sind. In meinem Umfeld habe ich beobachtet, dass manche Begegnungen von Offenheit, Echtheit und Verbundenheit geprägt waren, während andere eher von Distanz, Unsicherheit oder unausgesprochenen Erwartungen bestimmt wurden. Schon damals haben mich Fragen beschäftigt, wofür ich heute Worte habe: warum gelingt es manchen Menschen, authentisch mit sich selbst und anderen in Beziehung zu sein, während dies anderen schwerfällt?

​Mit den Jahren wurde mir bewusst, dass hinter jedem Verhalten Geschichten, Erfahrungen und Prägungen stehen müssen. Sie beeinflussen, wie Menschen sich selbst sehen, wie sie Beziehungen gestalten und wie sie mit Herausforderungen umgehen. Besonders fasziniert hat mich die Beobachtung, warum es manchen Menschen gelingt, belastende Erfahrungen, alte Glaubenssätze oder hinderliche Muster zu hinterfragen und neue Wege einzuschlagen, während andere immer wieder an ihnen festhalten.

Daraus entstand mein Wunsch, Beziehungen tiefer zu verstehen – innerhalb von Familien, aber auch darüber hinaus. Sie haben meine Neugier dafür geweckt, was Menschen verbindet, was Beziehungen wachsen lässt und was dazu beiträgt, dass sich Menschen gesehen, verstanden und angenommen fühlen.

 

Als Mutter von drei Töchtern lebe ich mit meinem Mann in einer quirligen, lebendigen und manchmal auch herausfordernden Familie. Lässt der Alltag ein paar freie Minuten für mich zu, findet man mich auf der Yogamatte oder irgendwo draußen – mit Buch oder ohne. Unser Familienalltag kennt spürbare Leichtigkeit und wertvolle Familienmomente zum Auftanken, aber auch lautes Miteinander, Missverständnisse und die Herausforderung, trotz aller Anforderungen miteinander verbunden zu bleiben. Gerade durch meine eigene Familie habe ich erfahren, dass es nicht die perfekte Erziehung ist, die Kinder und Eltern wachsen lässt. Vielmehr sind es Beziehung, gegenseitiges Verstehen, Vertrauen und die Bereitschaft, immer wieder neu aufeinander zuzugehen. Ich habe erlebt, wie wichtig es ist, gemeinsam nach Wegen zu suchen, wenn alte Lösungen nicht mehr tragen. Und am meisten fasziniert mich was in Beziehungen passiert, wenn es gelingt, die Perspektive des anderen einzunehmen und den "guten Grund" hinter dem jeweiligen Verhalten zu erkennen. Entwicklung bedeutet für mich auch, alte Muster zu hinterfragen, Glaubenssätze loszulassen und neue Erfahrungen zuzulassen.

 

Diese Überzeugung prägt meine Arbeit bis heute. Ich freue mich darauf, euch ein Stück auf eurem Weg zu begleiten – mit Wertschätzung, Neugier und Offenheit.

Denn Familien müssen nicht perfekt sein, um miteinander verbunden zu sein. Oft beginnt Veränderung dort, wo Menschen sich mit ihren Stärken, Unsicherheiten und Fragen zeigen dürfen.

 

Wenn Ihr euch mehr Leichtigkeit, Verständnis und Verbindung in eurem Familienalltag wünscht, begleite ich euch gerne ein Stück auf diesem Weg.

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willkommen!

herzlichst, Melanie Hatt-Sütterle

Erfahrung &

Nach meinem Studium der Sozialpädagogik arbeite ich seit 17 Jahren mit Familien in unterschiedlichen Lebenssituationen.

 

Als freiberufliche Familienberaterin und sozialpädagogische Familienhilfe begleite und berate ich Familien in herausfordernden Lebensphasen und unterstütze sie dabei, die Perspektive des anderen einnehmen zu können, ihre eigenen Stärken wiederzuentdecken und daraus neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

 

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Begleitung von Kindern und Familien im Kontext von ADHS und Autismus.

 

Darüber hinaus berate ich pädagogische Teams in ihren individuellen Entwicklungsprozessen – sei es in der Teamentwicklung, bei Fallbesprechungen oder in herausfordernden beruflichen Situationen. Mithilfe systemischer Methoden und Fragestellungen entwickeln wir gemeinsam neue Perspektiven und tragfähige Lösungswege.

 

Ein besonderes Herzensanliegen ist für mich der Austausch mit Eltern in der Gruppe. Familienleben bewegt, fordert heraus und wirft immer wieder neue Fragen auf. Mit meinem Elterntalk entstehen Räume, in denen Eltern miteinander ins Gespräch kommen, sich verstanden fühlen und neue Impulse für ihren Alltag mitnehmen können.

 

Um Familien noch gezielter begleiten und tiefgehender beraten zu können, befinde ich mich derzeit in einer umfangreichen fachlichen Spezialisierung  zur systemischen Familientherapeutin (DGSF-zertifiziert) beim Institut Wispo in Freiburg.

 Qualifikation 

2025 - aktuell

Spezialisierung zur systemischen Familientherapeutin (DGSF)       Systemisches Zentrum der wispo AG, Freiburg

2018 - 2020

Weiterbildung zur systemischen Eltern - und Familienberaterin

   Institut Bagage, Freiburg

2005 - 2009

Studium der Sozialpädagogik

   Kath. Hochschule, Freiburg

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